Monatsarchiv: November 2015

„AUF DEN SPUREN DER HABSBURGER IN TRIEST“ – Eine Fotowerkstatt

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Am Freitag, dem 30. Oktober haben wir an der Fotowerkstatt „Auf den Spuren der Habsburger in Triest“ teilgenommen. Die Leiter der Fotowerkstatt waren die Medienexperten Herr Mag. Erich Angermann vom Medienzentrum für Bildung und Unterricht in Klagenfurt und Frau Josefine Reinisch von der NMMS Seeboden. Unsere Belgleiter waren Frau Velgosova, unsere Deutschlehrerin und Frau Monteleone, unsere Geschichtelehrerin.

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In der ersten Stunde hat uns Herr Angermann erklärt, wie man mit Digitalkameras  arbeitet. Er selbst hat uns einige wertvolle Digitalkameras mitgebracht und zur Verfügung gestellt. Nach der technischen Einleitung zum Fotografieren sind wir dann mit unseren Digitalkameras ausgerüstet in Richtung Schloss Miramare losgefahren. Der Tag war herrlich, die Sonne schien und wir sind nach einer 20-minütigen Busfahrt zur wunderschönen Bucht Grignano gelangt. In diesem kleinen malerischen Hafen, der am Fuß des Miramare-Parks liegt, haben wir schon unsere ersten Fotoversuche gemacht.

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Dann sind wir über Treppen in den Park gekommen und bald haben wir auf der rechten Seite das kleine Schloss erblickt, das einmal als  zeitweilige Residenz von Maximilian und Charlotte diente. Heute ist das Schloss der Sitz der WWF und des Naturmeeresschutzgebiets Miramare. Vom Schlossplatz kann man die ganze Bucht Grignano  beobachten und herrliche Fotos machen.

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Nur ein paar Schritte davon wurden wir von der alten Kapelle, die dem Gedenken an Maximilian nach seinem Tod gewidmet wurde, beeindruckt.
Auf dem Parkweg sind wir dann zur Parkterrasse mit einem bezaubernden Blick auf den Schlosshafen gekommen. Von dort haben wir viele herrliche Fotos gemacht.

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Obwohl wir fast alle das Schloss schon besucht haben, waren wir dieses mal besonders aufgeregt, weil wir die Residenz  mit den Augen von Fotoreportern gesehen haben.
Wir haben uns in den einzelnen Räumen aufgehalten, die Beschreibung auf den Schildern gelesen, den Erläuterungen unserer Begleiterinnen Frau Velgosova und Montelone gefolgt  und Fotos, natürlich ohne Blitz, gemacht.

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Im Erdgeschoss konnten wir die interessanten privaten Räume von Maximilian und Charlotte besichtigen, die mit ihren niedrigen Holzdecken an die innere Ausrüstung der Fregatte Novara erinnern sollten. Die Fregatte Novara war das berühmte Schiff von Maximilian, mit dem er seine Weltreise unternommen hat.

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Wir sind gleich vom Schlafzimmer Maximilians beeindruckt worden, weil es ganz an seine Schiffskajüte erinnert. Alle Räume im Erdgeschoss, wie die beiden Schlafzimmer und die reiche Bibliothek, haben einen intimen Charakter, so wie es sich Maximilian und Charlotte gewünscht haben. Alle Räume sind mit hellblauen seidenen Tapeten verziert, die als Muster Symbole von Maximilian, die Ananasfrucht und den Anker tragen.

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In den ersten Stock sind wir durch die offizielle Treppe mit prachtvollen Holzstatuen und vielen Jagdtrophäen gelangt.  Hier befindet sich der Audienzsaal mit dem kleinen runden Tisch, auf dem Maximilian den Vertrag, mit dem er zum Kaiser von Mexiko wurde, vor der mexikanischen Delegation unterschrieben hat.  Im großartigen Thronsaal befinden sich der Thron von Maximilian und daneben sein großes Porträt als mexikanischer Kaiser. Die hohen Wände sind mit Gemälden von Habsburgischen Königen und Kaisern verziert. Ein großes Gemälde in Gold und Silber stellt den Stammbaum von den Familien von Maximilian und Charlotte dar.  Wir konnten erfahren, dass Maximilian und Charlotte nur zwei Jahre in den privaten Räumen im Erdgeschoss des Schlosses wohnten und dass die oberen Räume erst nach dem Tode von Maximilian in Mexiko vollendet wurden.

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Am Ende des Schlossbesuches haben wir uns im letzten Raum versammelt und unsere Geschichtslehrerin, Frau Monteleone,  hat uns das Gedicht „Miramar“ von einem der größten italienischen Dichter Giosué Carducci vorgelesen. Dann haben wir noch kurz den kleinen Schlosshafen besucht, wo wir noch die letzten Aufnahmen vom Schloss  gemacht haben.

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Beeindruckt von der Schönheit der Schlossräume und von der traurigen Geschichte der Schlossbewohner Maximilian und Charlotte, sind wir dann ins Zentrum zum Platz Piazza Unità zurückgefahren. Der Platz wird als der größte und schönste rechteckige Platz mit einer Seite zum Meer geöffnet, bezeichnet. Hier befinden sich viele prachtvolle Paläste aus der Zeit der Habsburger und das wunderschöne Rathaus.

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Vor dem Rathaus steht der so genannte „Vier-Kontinente-Brunnen“, den die Kaiserin Maria Theresia erbauen ließ. Auf der rechten Seite kann man die Säule mit der Statue vom Kaiser Karl VI. von Habsburg bewundern. Der Kaiser zeigt mit seiner linken Hand zum Freihafen von Triest, den er am Anfang des 18. Jhdt. bauen ließ und somit den Impuls zur wichtigen Entwicklung  der Stadt gegeben hat.

Unser kleiner Spaziergang auf den Spuren der Habsburger in Triest war im Café del Teatro Verdi beendet. Hier haben wir die Digitalkameras mit unserer Fotodokumentation Herrn Angermann zurückgegeben, bei einem erfrischenden Getränk unsere Eindrücke erzählt und uns vom Herrn Angermann, Frau Reinisch und von unseren Begleiterinnen Frau Velgosova und Monteleone verabschiedet.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Experten aus Klagenfurt für diesen wunderbaren Tag und hoffen, unsere Fahne in der Freiluftgalerie Bilder am Eis am Weissensee bewundern werden können.

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Klasse 5S und 5O, L. da Vinci – G.R. Carli – S. de Sandrinelli – Fachoberschule, Triest
5S  Desireé Calella, Daniela Delconte, Alessia Petrolino, Lule Gjergjaj
5O Costanza Bassanese, Riccardo Ceglie, Leonora Jashari, Stefania Sotgiu

 

 

 

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NMMS Seeboden | 3bKlasse | Drunter und drüber

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Kann ein Haus das auf einem Hang steht gleich aussehen, wie ein Haus das auf einer Ebene steht? Kann ein Fertigteilhaus überall hingestellt werden? Wie kann man Gebäude gut in die Landschaft einfügen? Was heißt Kontext? Wie kann eine Hanglage positiv genutzt werden?

Zielsetzung

Sensibilisierung für die gestaltete und gebaute Umwelt. Erkennung eines sensiblen Umgangs mit der Landschaft. Räumliches Denken und Fühlen wird entwickelt und geschult. Der Bau von Modellen 1:1 bezieht die menschliche Proportion als wichtige Maßeinheit in die Gestaltung ein und es werden Grundkenntnisse formaler und räumlicher Zusammenhänge erfahren.

FH Kärnten Spittal an der Drau
Projektdurchführung: DI Sonja Hohengasser, Jasmin Kindler
TeilnehmerInnen, Projektbegleitung: 3bKlasse der NMMS Seeboden,  Dipl.Päd. Josefine Reinisch

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Schülermeinungen-Workshop

„Bei diesem Projekt brauchten wir viel Kreativität. Wir haben uns wie richtige Architekten fühlen dürfen. Auftrag war, ein Haus aus Pappe auf einer schiefen Ebene zu entwerfen. Im workshop waren verschiedene Stationen aufgebaut. Alle hatten etwas mit Architektur zu tun. Wir durften jede Station anschauen und ausprobieren.
Ich fand das Projekt sehr interessant.“

„Ich habe eifrig gebaut. Das was ich gesehen habe, war sehr interessant. Ich freue mich auf den nächsten Besuch in der FH.“

 

 

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Fotos: Jasmin Kindler, Josefine Reinisch, Johann Rauter

Weiterführende Links:

FH Kärnten

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Infos zur Ausstellung „architektur begreifen“

architekturvermittlung als weg der entdeckungen

Früh soll man pflanzen, was bei zukünftigen BauherrInnen Früchte trägt. Die interaktive Ausstellung zur Architekturvermittlung regt alle Sinne an: Räume entdecken, staunen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Jung und Alt kann sich inspirieren lassen, Architektur in einer Mehr(stimmig)sinnigkeit wahrzunehmen.

Baukulturvermittlung ist österreichweit ein großes Anliegen. Das vai Vorarlberger Architektur Institut hat dazu eine Internet-Plattform entwickelt. Unit Architektur ist ein lernendes System und ein Selbstbedienungsregal voller Anleitungen. Vielfältige Lerneinheiten (=Units) bringen Architektur als fächerübergreifendes Thema in die Schule und animieren Jugendliche, sich mit Architektur und ihrer Wirkung auseinanderzusetzen. Unit Architektur hat den Bank Austria Kunstpreis 2014 gewonnen und gastiert mit dieser Ausstellung in Kärnten.
www.unitarchitektur.at

Die Unit Architektur Ausstellung ARCHITEKTUR BEGREIFEN ist eine Kooperation des vai Vorarlberger Architektur Institut mit dem ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN, dem Architektur Haus Kärnten und der FH Kärnten, mit Unterstützung des BKA – Kunst und der Kulturabteilung des Landes Kärnten.

kuratorin | Martina Pfeifer Steiner, Architekturvermittlerin
raumstrukturen | Magdalena Rauch, Architektin
kunstinstallation | Ruth Gschwendtner-Wölfle (Trichter) und Marianna Moosbrugger (Filzobjekt)

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Eingeordnet unter Architektur, Kreatives Gestalten

VS West Spittal | Ausstellung UNIT „Architektur begreifen“

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Die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse der VS West besuchten am 13.11.2015 die Fachhochschule in ihrer Heimatgemeinde Spittal. Das Thema der Ausstellung hieß „Architektur begreifen“.

An diesem Vormittag durften die Kinder ausprobieren und bauen.  Dabei wurden Talente im Konstruieren einer „Leonardo-Brücke“ entdeckt.

Karin Weigand

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Eingeordnet unter Architektur

BZ Bad Eisenkappel | „Wo die wilden Kerle wohnen“

Szenische Aufbereitung des Kinderbuchklassikers „Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak mit Kindern der 4. Klasse der Volksschule Bad Eisenkappel.

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Inhalt des Kinderbuches

Max, der Junge aus Sendaks Buch, war unartig und wird ohne Abendessen ins Bett geschickt. Daraufhin träumt er sich in die Welt der wilden Kerle, scharfzähniger, großäugiger Monster, die er zähmt, indem er sie anstarrt, „ohne ein einziges Mal zu zwinkern“. Dann tanzen und raufen sie wild herum, bevor Max in sein Kinderzimmer zurückkehrt, wo das Nachtessen steht – „und es war noch warm“.

Die Teilnehmenden

– entwickeln Ideen zur musikalischen und/oder szenischen Umsetzung von Geschichten;
– erhalten Lust und Motivation zur gestalterischen Tätigkeit:
– gestalten Masken aus Recyclingmaterialien.

Workshopleitung, Medienreferent |  Mag. Erich Angermann | Land Kärnten Medienzentrum
Workshopbegleitung | Gerlinde HÖNCK | Heinz NECEMER

Literatur | Maurice Sendak: Wo die wilden Kerle wohnen. Diogenes Verlag

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